Nach der Methode von Gisela Peters-Rohse 

 

Eine speziell für das Kind entwickelte Methodik des Kindertanzes soll absichern, dass das Kind seinem Alter gemäss diese Kunstform erfährt. Gleichzeitig wird es auf diese Weise gut vorbereitet für alle später folgenden Stile des Tanzes.

Ihre Methodik ist inspiriert durch die Lehre Rudolf von Labans und basiert auf der elementaren Bewegungsfreude und dem natürlichen Bewegungswollen des Kindes und führt so in fast spielerischer Form zu grosser Erfahrung. Diese sollte dann so aussehen:

  • Selbsterkennen des eigenen Körpers in seinen Funktionen durch behutsam geleitete Schulung in Kindgerechter, das bedeutet auch medizinisch verantwortbarer Tanztechnik (...Körperbildung...)
  • ...und den Körper dann eigenschöpferisch nutzen und einsetzen können in der tänzerischen Improvisation, um die Spontaneität der Bewegung zu erhalten.
  • Sich körperlich erfahren im Raum, in der Zeit und in der Gruppe
  • Erleben und Verstehen des Rhythmus
  • Den Tanz als ein vollwertiges Medium erkennen, mit dem Senden und Empfangen gleichermassen stets funktionieren.

Bei verantwortungsvollem Unterricht wird das tanzende Kind mehr und mehr seine Kompetenzen erlangen für Erkundung, Handlung und Konfliktlösungen und nicht zuletzt die soziale Kompetenz. In keiner anderen Lehre ist das ideale Zusammenwirken von Körper, Seele und Geist so gut erreichbar wie im Kindertanz, denn ständig ist der ganze Mensch einbezogen in den Vorgang. Im Kindertanzunterricht macht das junge Kind noch kein Ballett, aber etwas gleich Gutes. Es nähert sich körperlich geistigen Inhalten und ist mit seinem Gefühl daran beteiligt.

 

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